Ballonfahren in Indien

Wir haben schon viele Länder bereisen dürfen und auch mit dem Ballon von oben sehen können. Indien setzt aber Maßstäbe in vielerlei Hinsicht. Zum einen technisch natürlich eine Herausforderung. Ich empfehle jedem Piloten der darüber nachdenkt in Indien an einem Event teilzunehmen einen alten Brenner zu nehmen. Zweischlauchsysteme werden bei längeren Events Probleme machen. Das Gas (Gemisch ca. 60/40 Propan/Butan) ist nicht sauber und setzt die Filter zu. Daher sollte jeder auch seinen Brenner kennen und bei Bedarf selbst reinigen könneny

Zur Veranschaulichung habe ich mal kalt abgeblasen. Das grünliche zusammen mit Ölresten, setzt die Brenner zu.

Was den Druck angeht verhält es sich wie bei uns im Winter. Stickstoff bzw. Methan ist unerlässlich aber Vorsicht. Zweischlauchsysteme nicht mit zuviel Druck beaufschlagen. Es reist euch die Pilotenflamme ab. 8 Bar reichen in der Regel aus. Ich bin hier einen Ignis Brenner gefahren und habe auch nur eine Flasche beaufschlagt. Bedeutet zwar längere Intervalle beim heizen aber ein besseres Flammenbild ohne Risiko Felder auszubrennen.

Skywaltz hat mit Araku einen Volltreffer gelandet. Anfänger und Profis werden zugleich nicht genug bekommen. Das Tal ist riesig und bietet auch für Neulinge genug Platz zum landen. Wer es etwas Abenteuerlich mag geht hoch bis auf FL60 und macht Strecke. Das Abenteuer ist dann nicht unbedingt die Landung sondern die Rückkehr ins Camp.

Alana Rose war mit 20h Erfahung angereist und durfte die erste schwere Bergung erleben. (Wir berichteten)

Das Camp ist perfekt Organisiert. Es ist alles vorhanden was man braucht. Nächte können aber sehr kalt sein. Wir haben dafür Heizdecken bekommen.

Was die Organisation angeht kann ich nur sagen PERFEKT. Ich habe noch nie eine besser organisierte Veranstaltung im „Outback“ erlebt. Danke Skywaltz und e-Factor.

Zu den Kosten: Ich habe einen Ballon vor Ort bekommen. Wusste aber zuvor schon was und in welchem Zustand. Das Shipping wurde aber so wie ich verstanden habe bezahlt sowie auch alles andere! Einzig die An- und Abreise nach Indien musst Du selber bezahlen.

Bei Interesse für nächstes Jahr, meldet euch einfach bei mir. Ich denke das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Wir könnten den Transport dann gesammelt aus Deutschland organisieren.

Und by the way: Ihr werdet viele neue Freunde kennenlernen und die Camp Party ist legendär.